Bericht - Garage Christian Schlegel

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Bericht

Menu > Superkarpata Trophy Rumänien

Superkarpata Trophy vom 07.10. bis 17.10.2016!!

Anlässlich meines Geburtstages Im April 2016 habe
ich ein Superkarpata-Notfallbox für Rumänien erhalten.
Diese möchte ich Ihnen nicht vorenthalten!

Die Superkarpata 2016 hätte eingentlich im Mai statt-
finden sollen. Aus verschiedenen Gründen wurde sie
aber in den Oktober verschoben.

Seit 26. April 2016 ist die Anmeldung für die Superkarpata
wieder offen. Es sind im Moment 16 Teams mit  
34 Fahrzeugen angemeldet.

Wir halten Euch auf dem Laufenden über Neuerungen
und Informationen...

Schlussendlich sind 12 Teams gestartet mit 26 Fahrzeugen!


Superkarpata Trophy - Vorbereitung in Wien!

Das ganze Team ist gut in der Hellsklamm in Wien ange-
kommen. Die letzten Vorbereitung werden getroffen
wie

- definitive Anmeldung vor Ort
- Erhalt der Startnummer, Werbekleber, etc.
- Räderwechsel
- definitives Verstauen der Lebensmittel
- Anbringen der Kleber etc.

Am Abend hat es ein grosses Lagerfeuer mit Feuerwerk
gegeben. Alle waren noch relativ entspannt. Aber alle
waren auch gespannt auf die Ueberfahrt von Wien nach
Rumänien und dann der definitive Start in die Superkarpata....

Superkarpata Trophy - 1. Sonderprüfung in Wien!

Bevor es an die Ueberfahrt von Wien nach Rumänien
ging, mussten wir bereits die 1. Sonderprüfung
absolvieren. Wir erhielten Koordinaten. Von diesen
Koordinatenpunkten aus mussten wir unser Schild mit
Kompass und Distanz-Angabe im Wald von der
Hellsklamm finden. Am Zielort war irgendwo in den
Bäumen dieses Schild mit einer Nummer darauf
angebracht. Wir haben es bald gefunden und haben
somit die erste Prüfung erfolgreich bestanden.

Superkarpata Trophy - Verbindungs-Etappe von
                                         Wien nach Rumänien!

Nach der Sonderprüfung fuhren wir von Wien
nach Rumänien. Es hatte sehr viel Verkehr und
so kam es auch zu Staus auf der Autobahn. Einmal
sagte das Navi von uns nach links und das Navi
unseres Teampartners sagte nach rechts. Wir haben
natürlich auf unser Navi gehört und sind nach links
gefahren. Dann sahen wir, dass unser Teampartner aber
nach rechts abgebogen ist. So kamen wir unverhofft zu
einer Stadtbesichtigung von Budapest. Hinzu kam, dass
in der Stadt irgendein Sportanlass stattfand und ein
Verkehrs-Chaos ausgelöst hat. Aber schlussendlich haben wir den "Ausgang" wieder gefunden und sind weitergefahren.

Nach Budapest haben wir unseren Teampartner an einer
Tankstelle getroffen und zusammen sind wir bis an
unseren Startplatz in Rumänien weitergefahren.

Hier wurde uns ein wunderbares Abendessen serviert:

In einem Brot wurde ein Gulasch serviert. Es schmeckte
sehr gut. Gesättigt gingen wir schlafen.

Superkarpata Trophy - Start in die Superkarpata!

Am nächsten Morgen kam das Erwachen. Es war
sehr kalt. Wir hatten Rauhreif auf dem Zelt und auf
der Wiese. Wir frühstückten und der heisse Kaffee
wärmte uns ein wenig.

Die letzten Vorbereitung wurden getroffen und
dann hiess es:

Kartenmaterial fassen und START in die Superkarpata-
Trophy - Das Abenteuer kann beginnen.


Superkarpata Trophy - 1. Teil der Superkarpata!

Nun hiess es, drei Tage im Gelände auf uns selbst
gestellt!

Da die Landkarten bereits über 30 und mehr Jahre alt
waren, konnte es vorkommen, dass man sich für einen
Weg entschieden hat und dann auf einmal vor einer
Leitplanke steht, hinter der eine nigelnagel neue Strasse
vorbeiführt. Also entweder retour oder wie wir links ab-
biegen, den Hang hinauf und auf der Strasse weiter.

Das Wetter war auch nicht immer unser Freund und auf
den Bergen kam es vor, dass wir Schnee auf der Piste
hatten.

Auch hatten wir den Fall, dass eine Strasse auf der
Landkarte eingezeichnet war. Kein Problem, probieren
wir aus. Aber da war kein Weg, sondern nur Tannen und
Sträucher. Also Augen zu und durch.....

Am zweiten Tag war es sehr kalt. Gegen Abend haben
wir auf einem Weg ein Schild gesehen. Dem sind wir
gefolgt und es kam eine Pension in Sicht. Der Inhaber
hatte kleine Bungalows, die er vermietete. Wir haben
uns dann entschieden, dass wir nicht in der Kälte
übernachten, sondern im warmen Bungalow mit
Dusche etc.

Am dritten Tag ging es weiter. Wir haben das Zwischen-
Ziel erreicht und qualifizerten uns für den 2. Teil der
Superkarpata.

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir es geschafft haben.
Auch hier übernachteten wir im Hotel.

Superkarpata Trophy - 2. Sonderprüfung
                                       im Zwischenziel!

Die zweite Sonderprüfung hatte es in sich. Wir
mussten ein rohes Ei in einem Plastiksack hinten
an unsere Trophy-Fahrzeuge befestigen. Danach
stellte man uns die Aufgabe, einen kleinen Trial zu
fahren. Das erste Fahrzeug vorwärts, das zweite
Fahrzeug rückwärts, dabei durfte das Ei nicht
kaputt gehen. Leider ist es uns einmal auf den
Boden gekommen und das Ei bekam einen Riss.
Die Sonderprüfung wurde leider nicht bestanden.
Aber nichtsdestotrotz geht's weiter.

Nach der Sonderprüfung fuhren wir an die nächste
Tankstelle und tankten unsere Fahrzeuge auf,
erledigten Einkäufe, füllten die Wassertänke etc.

Nach einem üppigen Nachtessen und ein oder
zwei Absackerl.... gingen wir schlafen, denn am n
ächsten Morgen fing der 2. Teil der Superkarpata an.

Superkarpata Trophy - 2. Teil der Superkarpata!

Am Morgen ging es auf den 2. Teil der Strecke.
Wieder hiess es: Weg suchen.

Hinzu kam, dass das Wetter umschlug und es
anfing zu regnen und/oder zu schneien. Am ersten
Tag ging es nur schleppend voran und den ganzen
Weg, den wir den Berg hinauf gefahren waren, am
anderen Tag wieder runter durften, da sich der ver-
meintliche Weg am Ende nur noch als Wanderweg
entpuppte.

Ausserdem hatten wir einen Schaden am Puch G,
den wir dann in der Höhe reparieren mussten und
die Nacht auf über 1'700 m ü.M. verbringen durften.
Es war sehr kalt und es schneite sogar. Aber Daniel
hat uns ein wunderbares Abendessen gezaubert.

Am anderen Tag also wieder runter und einen
neuen Weg suchen. Es war sehr anstrengend.

Der dritte Tag war erfolgreicher. Das Wetter wurde
wieder besser und die Sonne zeigte ihr Gesicht.
Wir fanden befahrbare Wege. Wieder übernachteten
wir im Freien in unseren Zelten. Als wir einen
idealen Uebernachtungsplatz fanden, entdeckten
wir da ein weiteres Superkarpata-Team. Es war
das Team, dass am Ende der Superkarpata
auf den ersten Platz fuhr. Wir verbrachten einen
schönen Abend am Lagerfeuer zusammen,
tauschten Erfahrungen aus und nahmen gerne
die Einladung an, am nächsten Tag gemeinsam
die Ziellinie zu durchfahren.

Und dann. Endlich geschafft!
Wir haben die Ziellinie erreicht!

Superkarpata Trophy - Ankunft im Endziel!

Nachdem wir das Endziel erreicht haben, hiess
es, Räder wieder auf Normaldruck pumpen und
weiter ging es.

Denn es standen uns noch einige Kilometer auf
"normalen" Strassen bevor, bis wir dann endlich
das finale Schlussziel erreicht haben.

Müde, aber sehr erleichtert, dass wir es geschafft
haben, sind wir im Endziel in Oradea angekommen.

Am Abend wurde Party gefeiert. Es wurde uns
wieder ein super Abendessen serviert. Danach
wurde die Siegerehrung durchgeführt und gefeiert
bis weit in die Nacht hinein.


Superkarpata Trophy - Siegerehrung!

Am Abend wurde die Siegerehrung durchgeführt.

Die erste Etappe haben wir als siebtes Team beendet.
Die zweite Etappe haben wir als neuntes Team beendet.

Schlussendlich haben wir den 9. Rang erreicht, was ein
sehr erfreuliches Resultat war.

Nach diesen Strapazen waren wir froh, überhaupt
das Ziel erreicht zu haben. Es wird sicherlich nicht die
letzte Superkarpata sein, welche ich bestreiten werde.

Superkarpata Trophy - Heimfahrt!

Berreits ist die Superkarpata-Trophy 2016
vorbei.

Wir haben unsere Fahrzeuge wieder für die
Heimfahrt bereitgemacht. Dann hiess es,
auf Wiedersehen Wien und Hallo Schweiz.

Nach einer langen Heimfahrt sind wir glücklich
und zufrieden wieder zu Hause angekommen.
Jetzt heisst es, ausladen und wiederin den
Alltag starten.

Es hat uns allen gefallen.

PS: Die "Klötzli" hat Lorenz aus den
      Waffelboards gefischt. Eine Erinnerung
      aus Rumänien!

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü